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Vorwortzu "Mit ganzheitlichem Gedächtnistraining durch das Jahr" |
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Dieses erste Buch ist bei den LeserInnen auf gute Resonanz gestoßen und liegt mittlerweile in der 2., vollständig überarbeiteten Auflage vor. Als Diplom-Sozialarbeiter (FH) führe ich in einer stationären Altenhilfeeinrichtung im Raum Bonn u. a. wöchentlich eine Übungsstunde Gedächtnistraining durch. Der Stundenverlauf ist strukturiert. Zunächst werden die TeilnehmerInnen begrüßt. Dann erfolgt eine Aufwärmphase. Danach wird sich über Medienschlagzeilen der vergangenen Woche unterhalten. Und dann werden Übungen der letzen Stunde wiederholt. Letztlich werden Aufgaben gelöst, die das neue Thema betreffen. Die Übungen sind so ausgewählt, dass z. B. Kurz-, Mittel- und Langzeitgedächtnis, Kreativität, Phantasie, Konzentration, Wortfindung, Reaktionsvermögen und Erlernen und Abrufbarkeit neuer Inhalte trainiert werden. Auch werden alle fünf Sinne stimuliert. Die TeilnehmerInnen dürfen ihren Gefühlen und Befindlichkeiten freien Lauf lassen. Störungen haben Vorrang. Ich versuche hierauf in angemessener Art und Weise mit dem nötigen Einfühlungsvermögen zu reagieren und einen Ort der Akzeptanz und Wertschätzung zu schaffen. So wird der Mensch in seiner Ganzheit betont. In die 25 Themenbereiche fließen auch Übungen mit ein, die von TeilnehmerInnen kreiert wurden. Das ist neu! So konnte z. B. ein Teilnehmer alle 23 Haltestationen der Zugstrecke Köln-Koblenz auswendig aufzählen. Diese Übung finden Sie im Thema 16 wieder. Es bereitet allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer große Freude, sich an der gemeinsamen Erarbeitung der Lösungen zu beteiligen. Und das in Zeiten, wo Teamarbeit und die Mitarbeit an Problemlösungsprozessen ganz groß geschrieben wird. Natürlich kann es bei der Beantwortung der Fragen gelegentlich zu unterschiedlichen Auffassungen kommen. Und da der Gruppenleiter auch nicht allwissend ist, ist ein bekanntes Lexikon immer griffbereit. Eines ist gewiss: Die Mischung stimmt! Die grauen Gehirnzellen werden beansprucht, die TeilnehmerInnen erkennen, dass sie durchaus dazu in der Lage sind, anspruchsvolle Aufgaben zu meistern, das Selbstvertrauen steigt und das Ganze noch gewürzt mit einer ordentlichen Portion Freude und Humor. Ich danke den BewohnerInnen mehrerer Altenhilfeeinrichtungen, die mich zu diesem Buch inspiriert haben. |